Wie nehmt Ihr Eure Kommentare auf?

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  • Hallo zusammen,
    da der Thread irgendwie wieder "auferstanden" ist, will ich mal noch eine ganz praktische Erfahrung nachschieben / zur Diskussion stellen.

    Die Aufnahmen zur Nachvertonung mittels Videokamera, egal ob mit internem oder externem Mikro haben noch einen ( für uns zumindest ) mit nichts anderem aufzuwiegenden Vorteil.
    Wir nehmen den Sprecher großformatig auf und legen das dann auf die unterste Videospur. Die wird dann ja sowieso vom eigentlichen Video überdeckt, aber, wir sehen auch, was gesprochen wird . Das ist oft besser als mithören oder Hüllkurve ansehen.
    Nachtragen möchte ich noch, dass wir auch ordentliches reines Audio-Equipment haben, es aber so, wie oben beschrieben, viel lieber machen, da es qualitativ gleichwertig, in der Post aber eben praktischer, sprich zeitsparender ist.
    Viele Grüße,
    Hans

  • Original von SFK
    ...zur Diskussion stellen

    Hab mir den Thread noch einmal durchgelesen.
    Ich finde diese ganzen Experimente mit nicht angepassten Micros, DAT-Recordern, zwischengeschalteten Mischern und Free-Software für nichtprof. Zwecke überflüssig. Der Amateur hat mit seiner Videocamera ein ideales Werkzeug, seine Kommentare aufzunehmen - da gibt es keine Impedanzschwierigkeiten und sonstige Hürden.

    Ich machs seit Jahren so wie Liane: ich stell den Camcorder vor mir auf den Schreibtisch, "verpacke" ihn mit einem Federkissen wegen PC-Geräuschen und Raumhall (vorne muß natürlich frei bleiben), starte die Capture-Funktion von Premiere und fange an zu sprechen. Text liegt vor mir als Ausdruck. Das Bild vom Sprecher brauche ich nicht, es wird gar nicht mitgecaptured. Die einzelnen Abschnitte des Kommentars sehe ich in der Timeline klar und deutlich anhand der Waveform.

    Die Moral von der Geschicht:
    macht Euch nicht mehr verkünstelte Arbeit als notwendig. Kommentar unterlegen ist kein Hexenwerk.
    Daß das mit dem Federkissen besch... aussieht weiß ich. Aber es kommt nicht auf das Aussehen an sondern auf das Endergebnis.
    Gruß Wiro
    Never approach a computer thinking this will only take 5 minutes
  • Original von Wiro

    Die Moral von der Geschicht:
    macht Euch nicht mehr verkünstelte Arbeit als notwendig. Kommentar unterlegen ist kein Hexenwerk.
    Daß das mit dem Federkissen besch... aussieht weiß ich. Aber es kommt nicht auf das Aussehen an sondern auf das Endergebnis.
    Gruß Wiro


    :applause:

  • moin,
    ähnlich einfach ist es bei mir, ( wenn dann mal Kommentar rein muss)
    mein MKE 300 geht in den Mic der exxternen Soundkarte, auch hier liegt der Kommentar vor mir, Premiere oder audition zeichnet auf, fertig.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jörg ()

  • Hallo liebe Freunde
    Es ist nun bereits über 1 Jahr her, seit ich "verzweifelt" die Anfrage gestartet hatte, wie Ihr Eure Kommentare aufnehmt. Seit heute bin ich nun wirklich ganz zufrieden. Ich habe - nachdem ich es bei einem Freund, der seine Klaviermusik damit direkt aufnimmt - das Mikrofon "Snowball" von Blue gekauft (siehe bluemic.com/snowball). Es wird via USB verbunden und funktioniert hervorragend in Edius. Die Stimme ist klar und muss nicht weiter verstärkt werden.
    Gruss
    Glib
  • Hallo Glib,

    in welcher Preisklasse spielt dieses auf den ersten Blick sehr interessante Teil?

    Ich arbeite zwr mit einem Studio-Röhrenmikrofon und einem Röhrenvorverstärker, aber dennoch scheint das Blue mir interessant zu sein.

    Viele Grüße
    Marcus
    Kalorien sind die kleinen Tierchen, die im Kleiderschrank die Hosen enger machen. .

    Der Propeller eines Flugzeuges ist nichts weiter, als ein überdimensionaler Ventilator, der den Piloten im Fluge kühlt.
    Der Beweis: Hört der Prop auf zu drehen, fängt der Pilot an zu schwitzen
    .
    :pilot:
  • Mikrofonimpedanz

    Hallo Glib,

    an Deinem Mikro ist nichts falsch. 500 Ohm ist ganz normal. Die Anpassung passiert über ein Mischpult. Dort wird der kleine Ausgangspegel Deines Mikros

    mittels der Mikrofonvorverstärkung auf einen "anständigen Arbeitspegel" gebracht. Also Mikro ohne Vorverstärkung, sei es über die Kamera, oder evtl. durch eine Soundkarte mit Vorverstärkung oder eben Mischpult, geht nicht.



    Gruß Samp
  • Glib schrieb:

    Hallo an Alle
    Es hat lange gedauert, bis ich endlich Antwort erhalten habe vom Creative-Support. Gem. denen ist es eine Frage der Impedanzanpassung. Mein Mic hat gem. Büchlein 500 Ohm, Creative sagt es sollten 600 sein. Die Möglichkeit der Booster-Anpassung um 20 Ohm bringt etwas, befriedigt aber nicht.


    Das ist Blödsinn ein paar 100 Ohms spielen keine Rolle. Du brauchst vielleicht eine externe Micverstärker, oder einen Elektret Mic (Skype usw). Dynamische Mics haben manchmal sehr kleinen Pegel.

    Ich verwende Zoom H2 für Tonaaufnahmen. Für Sprache muss man meistens mit Kompressor arbeiten (eingebaut) oder Headset verwenden, sonnst ist die Entfernung zum Mic ist sehr kritisch (leiser - lauter). Mann kann die Aufnahme noch mit einen Soundeditor bearbeiten (Samplitude 12) und normalisieren auf 0 - 4 dB (sonnst ist zu leise für die meisten Videoeditoren). In Soundeditor sieht man auch die leisen Passagen, die kann man extra verstärken.
    E.T.

    RAILFILM www.railfilm.net