Tipp zum Filmen im Auto:Autostativ

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hi Ingo

    Das Auto-Stativ kannst Du auch aussen am Auto ankleben, dann hast Du keine Spiegelung drin und kannst erst noch beobachten, wie es in den Kurven die Reifen verformt. :wink:

    MfG
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:
  • @akzentfilm
    es spiegelt sich immer nur die Kamera und das Stativ und die sind natürlich immer an der gleichen Position. Somit immer im gleichen Winkel zum Objektiv. Die Reflexionen von außen empfand ich als nicht so störend. Das Problem ist nur, nur um es auszuprobieren ist mir ein Polfilter einfach zu teuer.

    @edi @akzentfilm
    außen aber nur mit kurzer Sicherungsleine. Aber eigentlich möchte ich nicht den Motorradeffekt haben. Nichts mehr sehen, da das Objektiv voll mit zerschellten Insekten ist. Da ist dann natürlich ein UV-Filter als Objektivschutz sinnvoll. Man könnte dann das Zerplatzen von Insekten in Zeitlupe bringen. :wink: :shake:

    gesicherte Grüße
    Ingo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tiggerente ()

  • @ All

    Habe heute von Conrad Schweiz das Auto Stativ erhalten. Bestellung via Internet am 18.06.02, im Packetfach des Briefkastens 25.06.02, die liefern fix und erst noch per Rechnung.
    Das Stativ macht einen sehr guten, stabilen Eindruck.

    MfG
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:
  • @ Maik,
    Mein Nachahmungstrieb ist groß, ich bin oft alleine unterwegs, allerdings nicht ganz so flott wie Du (das ist bei uns zu teuer): Toller Tip vom Preis her, und das Stativ ist wirklich recht ordentlich. (Direkt zum Conrad geht immer noch am schnellsten) Die Sicherheitskordel allerdings ist zu vergessen, diesen Mäuschenkarabinern würde ich meine Kamera nicht anvertrauen, obendrein scheppern sie höchst unbrauchbar.
    Nachdem mein (Schiebe-)Dach etwas höher liegt als bei der Corvette, ist der Blickwinkel nicht mehr sehr günstig, die etwas niedrige Stirn des JGCH und der getönte Streifen schränken die Sicht nach oben stark ein. Sonst wäre der Befestigungspunkt aber hoch in Ordnung, weil raus aus dem Bereich für Spiegelungen und nicht störend beim Fahren, man kann im seitlich gedrehten Monitor auch gut kontrollieren. Werde es jetzt mal mit dem rechten Seitenfenster versuchen, da ist das Teil dann halt schon ziemlich weit weg.

    @Edi,
    das mit dem außen ankleben werde ich mir schenken, ich will nicht erleben, wie sich in der Kurve meine Kamera verformt. Aber von drin machts Spaß. Du könntest es ja mal im Flugzeug einsetzen?

    Es ist geradezu deprimierend, wie gesetzestreu plötzlich die umgebenden Verkehrsteilnehmer werden. :cop:
    Gruß
  • Hi Alexander

    das mit dem außen ankleben werde ich mir schenken, ich will nicht erleben, wie sich in der Kurve meine Kamera verformt.
    Die Pneus, die Pneus Alexander. Nein, im Ernst, ich würde das auch nur meiner Zweitkamera zumuten. :wink:


    Du könntest es ja mal im Flugzeug einsetzen?
    Das werde ich sicher irgendwann mal tun.


    Es ist geradezu deprimierend, wie gesetzestreu plötzlich die umgebenden Verkehrsteilnehmer werden.
    Hi, hi, hi, bei uns würde das dann Pro-Vi-Dat oder so ähnlich heissen, und das Ganze in einem zivilen, aufgemotzten Wagen der Polizei, unserem Freund und Fallensteller. :wink:


    MfG
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:
  • Hi Edi!
    Ein bißchen problematisch ist auf jeden Fall noch die Belichtungssteuerung, besonders, wenn ein Teil des Innenraumes auch auf dem Bild ist. Für die Außenwelt wäre eigentlich die Automatik am besten, die regelt aber mit dem dunklen Innenraum zu hell nach. Jedenfalls ist, um ein bißchen das Gefühl der Geschwindigkeit zu bekommen, Blick auf die Straße im Nahbereich des Wagens notwendig. Werde für den nächsten Test mal meinen Sohn als Kameramann verpflichten. Muß nur schauen, wie man das Teil dann anbringt, ohne daß er sich die Nase dran stößt.

    Ich versuche die Verformung der Reifen in den Kurven im Sinne diverser Warnaufdrucke im Innenraum in Grenzen zu halten
    (Warning:Higher rollover risk. Avoid abrupt maneuvers and excessive speed) Es ist rührend, wie Amerikaner um das Wohl ihrer Kunden besorgt sind. Den Österreichern ist das sichtlich weniger nahe, sonst täten sie die Warnungen übersetzen.

    Gruß
  • Es geht auch mit Normalstativ.

    In einem relativ straff gefederten Wagen hatte ich einmal ein Dreibeinstativ so aufgestellt:
    Ein Bein zwischen rechtem Vordersitz und Tür auf Schweller abgestützt.
    Ein Bein zwischen Vordersitzen nach hinten hinter Vordersitz abgestützt.
    Ein Bein nach vorn im rechten Fußraum abgestützt.

    Mit einem starken Gummiband das vordere Bein mit Handschuhfachgriff verbunden (gegen Rückwärtskippen bei starker Beschleunigung).

    Länge der Stativbeine mittels Wasserwaage so eingestellt, daß die Aufnahmeplatte exakt waagerecht war. Position der Kamera entsprach Beifahrerblickwinkel.

    Sony DV 510 montiert - und los. (Es war eine längere durchgehende Fahrt geplant, die dann ca. 40 Minuten dauerte.)

    Überraschung:
    Die Aufnahmen gelangen dank Antishake derart gut, daß sie wie aus einer Sänfte (etwa Citroen CX) aufgenommen wirkten.



    Nebenbei: Der Ausschnitt wurde so gewählt, daß unten der Rand der Windschutzscheibe, der rechte Scheibenwischer und die Motorhaube sichtbar waren. Das erwies sich als entscheidend nützlich: Man sah bei schlechterer Fahrbahn das Fahrzeug sich im Bild bewegen, obgleich Position Fahrzeug/Kamera unverändert blieben. Das erwies sich als für den Betrachter angenehmer (befragt, mit anderen Aufnahmen verglichen). Ein Fensterstativ mit Saugfuß ist seitdem hier arbeitslos.

    Belichtung natürlich fixiert.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von consulting ()

  • Hi Alexander

    Für die Außenwelt wäre eigentlich die Automatik am besten, die regelt aber mit dem dunklen Innenraum zu hell nach.
    Wenn Du bei Deiner Cam die Spotmessung einstellst, regelt sie die Belichtung nur nach der "Aussenwelt", dann ist natürlich der Innenraum des Autos etwas unterbelichtet.

    Werde für den nächsten Test mal meinen Sohn als Kameramann verpflichten. Muß nur schauen, wie man das Teil dann anbringt, ohne daß er sich die Nase dran stößt.
    Da hast Du recht, auf die Sicherheit der Insassen ist unbedingt Rücksicht zu nehmen.


    @ Consulting

    Habe bis jetzt immer meine Liebste als Kamerafrau missbraucht. Das gab aber nur beschränkt gute Resultate.
    Deine Methode (in etwa) habe ich mal in einem Renntourenwagen angewandt, das sah gar nicht schlecht aus.

    MfG
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edi ()

  • @consulting, edi
    normales Stativ über/vor dem Vordersitz geht in dem Auto nicht wirklich toll, der Griff vom Handschuhfach ist zum Verspannen nicht geeignet, dicke Mittelkonsole/Armlehne, eher üppiger Kardantunnel.Ich find die Geschichte mit dem Saugnapf recht gut gelöst, eigentlich sind nur die beiden Streben, die die Grundplatte halten, ein bißchen zu kurz. Was gut am Stativ auf dem Boden ist: es kommt keine zusätzliche Elastizität ins System, d.h. die Kamera ist so gut gedämpft wie der Wagen selbst. Hatte das Stativ allerdings hinter dem Vordersitz, da ist ohne leichtes Tele schon viel zuviel vom Innenraum zu sehen, der Blick über die Motorhaube auf die Straße hinunter wird ohnehin illusorisch. Muß ich mir eine Corvette zum Filmen zulegen? ;-)))
    Test mit Saugnapf am Beifahrerfenster folgt demnächst.
    Gruß
  • Alexander,

    es kommt - wie oft im Leben - auf den praktischen Versuch an.

    Sehr viel versprochen hatte ich mir von der Fahraufnahme nicht. Im Stillen trauerte ich meinem CX nach, der sich (auch als ich damals für das WDR-Fernsehen tätig war) für Fahraufnahmen BESTENS eignete.

    Umso überraschter war ich vom hervorragenden Ergebnis. Manchmal war der schlechte Straßenzustand gut zu erkenn, und wie weich der Vorderwagen (allein durch das elektronische Antishake) sich im Bild bewegt/e, konnte bzw. kann nur erstaunen.

    Das Gummiflitzchen hatte ich einfach vom Stativbeinknebel zum Handschugfachgriff gespannt, damit das Stativ satt im Fußraum aufstand und nicht etwa nach hinten kippen konnte.

    Oft sind es im Leben die einfachen Dinge, die am Ende überzeugen können.
    Erbsensuppe wird von mir jedem Chateaubriand vorgezogen, allerdings kommt Coq au vin bei mir vor Bohnensuppe. Doch eine gute leichte rote Linsensuppe würde ich - schön mit Sahne und Kräutern verfeinert - als kleine Vorspeise noch dazu nehmen.

    Übrigens: Heißt es korrekt Körpergröße oder Körperlänge? :cop:
  • @consulting,
    als Veteran von 5 Citroen wachsender Größe (bis zum CX Break bin ich leider nicht gekommen) habe ich immer noch eine gewisse Zuneigung zu dieser Marke, kann aber nicht verhehlen, daß diese Autos nicht die dauerhaftesten waren. Wie es heute ist, weiß ich nicht, wer je langsam auf den Gummiblöcken zur Werkstatt gekrochen ist, weil die Hydraulik defekt war, weiß, wovon ich rede. Von wegen die einfachen Dinge - hydractive?Geniale Technik, aber wenn ein Schlauch platzt, ist es vorbei. (Und die sind geplatzt). Die Ente war eigentlich das überzeugendste Modell, zum Filmen aber nur geeignet, wenn das Publikum hochseetauglich war.

    Und schließlich - man kauft ein Auto ja nicht nur zum Filmen.

    Von Körperlänge würde ich gefühlsmäßig erst reden, wenn der Mann am Boden liegt.
  • Hi,

    >>Übrigens: Heißt es korrekt Körpergröße oder Körperlänge?<<

    Wir messen vom Scheitel bis zur Sohle in einem metrischen Längenmaß, also heißt es Länge.
    Als ihr euren ersten Schrei ausgestoßen hattet (oh, verdammt, wo bin ich gelandet, bloß schnell zurück)
    schrie die Hebamme (oder wer auch immer das Früchtchen vermessen hatte)
    "so-und-so-viel Zentimeter lang".

    Gruß
    Tom
    Ahoi vom
    Tom

    Aufrecht also muß man sein, nicht aufgerichtet (M. Aurelius Antoninus)
    und
    :heul: wir gedenken dem Genitiv...
  • @all:

    Müßte es nicht Körperhöhe heißen?

    Wobei ich
    -die Höhe immer senkrecht zur Schwerkraft
    -die Länge immer waagrecht zur Schwerkraft in der größeren Ausdehnung
    -die Breite immer waagrecht zur Schwerkraft in der kleineren Ausdehnung definieren würde.

    Aber auch die Körpergröße als die signifikante Ausdehnung könnte ich gelten lassen.

    Und den Begriff "langer Lulatsch" kennt fast jeder.

    ....also mir ist´s egal !!


    Egale Grüße
    vom Peter
    Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.
  • Das mit der Körpergröße/-länge könnte sich zu einem vielbeachteten thread ausweiten; wieder mal ein Thema, zu dem jeder eine Meinung hat! :feixen:
    Obwohl's mir eigentlich egal ist:

    @Tom
    das mag davon kommen, daß die armen Würmer lieblos an den Füßchen, Kopf nach unten, gehalten werden und so abgemessen werden. (Ich war bei meinen 2 dabei).Da kann natürlich von "Größe" keine Rede sein. Solcherarten ist die Dimension des Maßes Körpergröße eine Länge.

    @Peter
    Du siehst das offensichtlich eher vom Standpunkt der Geometrie. Das ist eigentlich auch der, den ich vertreten würde. Erfahrungsgemäß hält sich die deutsche Sprache aber nicht immer an solche Definitionen.

    Falls die ganze Diskussion auf meiner Reaktion zu despektierlichen Äußerungen eines gewissen Herren über Größe im allgemeinen und meine vermutete im besonderen beruht: da ist tatsächlich die Körpergröße gemeint, also das Volumen / die Masse, die ist in der physikalischen Konfrontation auch weit beunruhigender als die Länge (oder Höhe) alleine.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlexB ()

  • Hach ja...

    1) Citroen: Ich hatte sie alle durch, von der "Göttin" mit elektrohydraulischer "Fingerschaltung" über dem Lenkrad bis (zuletzt) zum BREAK, Turbo Diesel mit einem Hammer von Motor, 200 Sachen am Stück wie nichts (lange Strecken meistens nachts), bei hoher Geschwindigkeit und Vollast fast unhörbarer Motor. - Nur beim BREAK hatte ich Glück; der war als Kurierwagen in kurzer Zeit zwischen Ruhrgebiet und Paris 200.000 Kilometer gelaufen, lief bei mir weitere 80.000 Kilometer ohne Reparaturen (nur Bremsklötze getauscht) und ging für noch gutes Geld weg. Für mich persönlich holte ich dann einen HONDA Civic 1.6i, der gestern "um die Uhr gegangen" ist (ha! habe ich auf Video festgehalten, wie das Ding von 099999 auf 100000 drehte!). Defekte?- Nie. Oelwechsel, Bremsklötze und Reifen erneuert - das war's.

    2)
    Körperlänge ist einzig richtig.

    "Größe" ist ein undefinierter Ausdruck für einen "definierbaren Wert".
    "Länge", "Breite", "Tiefe" sind definierte Werte für ein bestimmtes Maß in einer bestimmten Weise.

    Was ist ein "großer" Mensch?
    Aha. Da haben wir es schon. Was ist ein "langer" Mensch?
    Siehste.
    ---
    Hatte hier gerade einen Leser aus dem medizinischen Bereich, der "Körperlänge" als "einzig richtig" bezeichnete.

    Also, alle Langen, Ihr seid nicht durch Länge groß; allenfalls durch Leistung.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consulting ()

  • Hi,

    >>Hatte hier gerade einen Leser aus dem medizinischen Bereich, der "Körperlänge" als "einzig richtig" bezeichnete. <<

    Drei Antworten weiter oben hatte schon ein Teammitglied "aus dem medizinischen Bereich" in gleichem Sinne geantwortet.

    @ Peter:
    sobald die Geometrie ins Spiel kommt, beziehen sich die metrischen Angaben auf den 3-dimensionalen Raum. Damit jeder (auch ohne Zeichnung) versteht was gemeint ist, wird z.B. bei einem Quader nach Länge, Breite und Höhe unterschieden. Bei Möbeln ist auch Breite, Tiefe und Höhe üblich.

    Breit bei einem Menschen kenne ich nur, wenn er hacke-voll ist.

    Bei Personen auf einem Surfbrett kommen die 3-dimensionalen Angaben selbstverständlich ebenfalls zur Anwendung *g*, obwohl der Körper da eher einer "Schiefe" ähnelt. Da wird bei Windstärke 6 schon mal aus einem 174 cm langen Peter ein nur noch 152 cm hoher, dafür aber schiefer, Peter.

    Mit schief-philosophischen Grüßen
    Tom
    Ahoi vom
    Tom

    Aufrecht also muß man sein, nicht aufgerichtet (M. Aurelius Antoninus)
    und
    :heul: wir gedenken dem Genitiv...
  • @Tom:

    Das kann ich so nicht stehen lassen:

    1. Bin ich satte 176 cm lang (hoch, groß).

    2. Gelten auf dem Surfbrett vollkommen andere physikalische Gesetze!


    Bei Windstärke 6 sind die alles beherrschenden Maße:

    a) Der Abstand des Allerwertesten von der Wasseroberfläche
    b) Der Anstellwinkel des Segels zur vorherrschenden Windrichtung
    c) Die Neigung des Mastes gegen die Fahrt- und Windrichtung

    zu a)
    Dieser Abstand ist ausschlaggebend für die Höchstgeschwindigkeit, da ein Aufsetzen auf der Wasserobefläche außer dem Gefühl der Nässe an einer kritischen Stelle auch eine nicht unerhebliche Bremswirkung erzeugt.

    zu b)
    Dieser Wert entscheidet ob man bei einer unerwarteten Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit (im Volksmund auf Windbö genannt)
    -einfach nur ausgehebelt wird und somit schräg zur Fahrtrichtung über den Mast fliegt
    -oder sich in einem sogenannten Schleudersturz dreimal um den Mast und (vorzugsweise unter Wasser) ins Segel wickelt. Manchmal verklemmt sich dabei auch der Kopf im Gabelbaum, was unter Wasser zu erheblicher Atemnot führen kann.

    zu c)
    Dieser Wert bestimmt den relativen Windruck im Segel und somit
    -die Fahrtgeschwindigkeit, als auch
    -die Wucht, mit der die Brettkante bei einer unerwarteten Absenkung der Strömungsgeschwindigkeit (im Volksmund auch Luftloch genannt) in den Lee-seitigen Rippenbogen knallt.

    Die Körpergröße (-Länge, -Höhe) ist beim Surfen irrelevant, da der Surfer ständig bestrebt sein muß, den Cw-Wert unter 0,03 zu halten (was eine eigenartige Verwindung der Wirbelsäule zu Folge hat) und den Schwerpunkt Luv-seitig, eine halbe Mastlänge neben dem Brett, ca. 30cm unter der Wasseroberfläche!
    Eindrucksvolle Beispiele der Schwierigkeiten dieses Unterfangens kann man in jeder Surfschule und bei Anfängern beobachten, die mangels Augenmaß regelmäßig das Brett verlassen um die Lage des Schwerpunktes zu überprüfen.

    Viele Surfergrüße
    vom Peter
    Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.
  • Hi Peter,

    eigentlich kann ich mir jetzt selber auf die Schulter klopfen:
    eine Abweichung von nur 1,136 % bei der Schätzung Deiner Körpermaße ist sensationell gut. Außerdem hatte ich zunächst auch auf 176 cm geschätzt, aber beim Korrekturfaktor "Haartolle" da wohl die falsche Windgeschindigkeit zu Grunde gelegt *g*.

    Die physikalischen Betrachtungen der Surf-Gesetze bedürfen noch (mindestens) einer Ergänzung:
    diese Gesetze gelten nicht mehr in der dargestellten Weise, wenn die /der Angebetete vom Strand aus zusieht.

    Gruß
    Tom
    Ahoi vom
    Tom

    Aufrecht also muß man sein, nicht aufgerichtet (M. Aurelius Antoninus)
    und
    :heul: wir gedenken dem Genitiv...