Welches Seitenverhältnis für die Graphik?

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  • Ich kann Euren Gedankengängen zwar nicht immer ganz folgen, mich würde aber schon eine Software interessieren, mit der ich Formate mit gebrochenen Pixelanzahlen erzeugen kann? Und wie sehen diese Pixel dann aus?
  • Hi Alex, welche Zahlen kommen dir Spanisch vor?

    Die Software?? Photoshop und Moviepack4Pro verwende ich für diesen Test, den ich wegen der konfusen DPI und 16:9 Beiträge laufen hatte..

    GünterN
  • Mir war, als hätte ich Pixelanzahlen mit 4 Stellen hinter dem Komma gelesen?(767,9952) Für mich ist ein Pixel ein Integerwert, auch dann nicht zu brechen, wenn sich's mit dem Timing sonst nicht ausgeht. Das ist so ähnlich wie mit Menschen. Die 1.45 Kinder pro Erwachsenem stell ich mir lieber nicht bildlich vor.
  • Hi Alex :feixen: , dass kommt von Pixelaspect der PAL/D1 4:3 1.0666 oder PAL/D1 Widescreen mit dem Pixecaspect 1.4222 beim Multiplizieren der 720 mit dem Pixelaspect


    Ergibt
    in der aspectratio PAL/D1 4:3 1.06666 ist das Format für den Photoshop 768X576 genauer 767,9952 x 576

    in der PAL/D1 Widescreen 1,4222 ist das Format im Photoshop 1024x576 genauer 1023,984 x576


    Ich habe da noch einige Beispiele:

    D4/D16 Aspect von 0,9481481
    D4/D16 Anamorphic Aspect von 1,8962962


    das ist ein der Hammer oder :bounce:

    GünterN
  • in der aspectratio PAL/D1 4:3 1.06666 ist das Format für den Photoshop 768X576 genauer 767,9952 x 576

    Eigentlich ist der Faktor falsch. Wenn Du ihn genau ausrechnest, landest Du bei 1.06~6 (was ich oben auch angegeben habe), aber so what.

    Ich wollte noch etwas anderes loswerden:
    Wenn die oben ermittelten möglichen Seitenverhältnisse 768x576 und 720x540 zur Erstellung eines 16zu9 Kasches benutzt werden sollten, wie müsste die Aufteilung sein?
    Ich hatte sie schon einmal genannt:
    768x576 : 768x72 768x432 768x72
    720x540 : 720x67.5 720x405 720x67.6

    Trotzdem führen beide nach dem Einfügen in die Timeline zu einem Video mit 720x432 aktivem Bildinhalt, oder?

    hs
  • Hallo Holger ich hab’s mit Marcos Gifs angetestet und !!!! keine Einwände, es ist so wie du es beschreibst.

    Eine kleine Frage noch, wo liegt der Unterschied in 1.06666` und 1.06~6 :frage:

    Ich hab’s doch schon beschrieben,

    ist die Aspectrate fürs vorher selektierte PAL/D1 4:3 richtig gewählt kann die Importierte Grafik auch 1.06666'x1 Pixel groß sein oder auch 106666 x 100000
    das Bild wird korrekt verarbeitet

    GünterN

    Ergebnisse aus Marcos Gifs
    Bilder
    • GrößenänderungGrößenänderungGrößenänderungUnbenannt-1.jpg

      27,82 kB, 469×367, 173 mal angesehen

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  • Günter, mal 'ne Frage nebenbei. Mir ist CineStream leider nicht mehr so präsent wie früher, ich würde diesen Test aber gern auch mit CineStream machen. Aber wenn ich dort nun versuche, ein GIF, TIF oder BMP zu importieren, kackt mir das Proggi jedesmal ab.
    Das kann doch eigentlich gar nicht sein, oder???
    Das sind doch alles Formate, mit denen CineStream normalerweise keine Probleme hat???
    Vielleicht sollte ich es auch einfach mal neu installieren.
  • Trotzdem führen beide nach dem Einfügen in die Timeline zu einem Video mit 720x432 aktivem Bildinhalt, oder?


    Ja.

    Egal ob ich 72 Pixel Maskierung in einem 768x576-Format oder 720x576-Format oder ob ich 67 Pixel Maskierung in einem 720x540-Format benutze, es führt immer zum gleichen Ergebnis mit 432 Zeilen aktiven Bildinhalt. Ohne irgendeine Korrektur ansetzen zu müssen.

    Wenn ich das 720x576-Format unkorrigiert belasse (in dem Sinne, dass ich nicht die Pixel Aspect Ratio nachträglich anpasse), dann zeigt dieses Format die geringste horizontale Ausdehnung. Ist aber noch genügend, um eine korrekte TV-Darstellung zu gewährleisten.

    Mir zeigt das aber eigentlich, dass - wenn ich nicht mit zusätzlichen Korrekturen arbeiten will - die Verwendung eines Graphikformates 768x576 mit 72 Pixel Kasch ebenso korrekt ist wie die Verwendung eines Graphikformates 720x540 mit 67 Pixeln Kasch.
    Und für diesen Fall ist dann das Format 720x576 sogar noch am wenigsten geeignet, weil es zusätzliche Anpassungen benötigt.

    Also wenn es hier um Graphiken mit komplexeren Formen oder höheren Anforderungen ginge, so dass man sagen könnte, diese vertikale Streckung, die da passiert, schadet der Bildqualität, dann könnte ich das ja noch als Argument gegen das Format 720x540 verstehen.
    Wenn es aber - wie in diesem Fall - um einfachste Geometrie geht, Waagerechte und Senkrechte, dann sehe ich nicht, was an dem Graphikformat 720x540 falsch sein könnte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Avalon ()

  • Ich hab' zunächst mal 2 Kreise ausprobiert, um den 1,066x- Effekt zu sehen.
    Zumindest in AP sieht man's nicht. Ich erstelle jetzt noch eine SVCD und guck' mir das Ganze am FS an..... .

    Square Pixel als Quelle, 1,0667 als Filter :



    SquarePixel / SquarePixel




    MfG E.Z.
    "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" ( gelesen beim CCC )
  • Hallo Marco,

    in Erinnerung meiner Erfahrungen mit Cinestream3.1 könnte ich mich nicht erinnern jemals Probleme mit dem Seitenverhältnis gehabt zu haben. Mit den PhotoDV Plugs für Photoshop hatte die Vorgabe auch 768x576.

    Eigentlich bin ich erstaunt über den Vorteil von MP4Pro in dieser Richtung überhaupt keine Probleme zu haben. Egal wie das Format auch ist, es wird immer im Richtigen Pixelaspect eingefügt und weiterverarbeitet. Es ist für mich unverständlich und unbrauchbar den den Weg in Photoshop über die Aspectratio zu gehen, auch wenn ich ein Bild für eine Doku über Langnasenaffen bearbeite :headbanger:

    GünteRN
  • Wenn ich mich nicht irre, wird der AR erst beim Import in die Schnittprogramme angewendet. Es wäre ja auch dämlich, wenn die Proggies die mit ihnen erzeugten Bilder per default verzerrten.

    MfG E.Z.
    "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" ( gelesen beim CCC )
  • Ja eben EZ,
    wird ein Normalnasenaffe mit dem AR belegt ist er danach ein Kurznasenaffe und deshalb müssen bei manchen Programmen aus Langnasenaffen mittels AR vorher Superlangnasenaffen generiert werden um nach dem Import der Superlangnasenaffen wieder Langnasenaffen zu generieren :haarezuberge: :D aber die ist nicht in allen Programmen so :headbanger:

    GünteRN
  • Und für diesen Fall ist dann das Format 720x576 sogar noch am wenigsten geeignet, weil es zusätzliche Anpassungen benötigt.


    Diese Aussage nehme ich zurück.
    Wenn ich mir die bisher eingetrudelten Infos ansehe und überdenke, dann benötigt zwar das Format 720x576 eine zusätzliche Anpassung, nämlich die Umstellung des Pixel Aspect Ratio, aber umgekehrt ist das dann die einzige Variante, bei der überhaupt keine Skalierung notwendig ist, wenn diese auch automatisch geschieht. Somit scheint jede Methode ihre spezifischen Vor- und Nachteile zu haben.
  • Genau, Günter.

    Und wenn man als Langnasenaffe die Nase in's Menü steckt ( AP ), dann findet man einen Menüpunkt "maintain Aspectratio".
    Dat hat der doofe Ecki immer so gemacht, un' sich nich' mehr drum gekümmert.
    Obwohl, meine Kondom-Analogie fand ich besser :feixen:

    MfG E.Z.
    "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" ( gelesen beim CCC )
  • Ha ist schon klar ECKI und von doof kann doch gar keine rede sein odr :bia:
    Wenn es diese Funktion nicht haben würde, wäre es die Version1 und sie könnten sich das Programm zusammenrollen und in den A...... :haarezuberge:
    Mit der Storm2 sind wir Noch!! an Premiere gebunden, mal sehen wie es EDIUS verarbeitet.... :besoffen:

    GünterN
  • Ich hab' zunächst mal 2 Kreise ausprobiert, um den 1,066x- Effekt zu sehen.
    Zumindest in AP sieht man's nicht.


    E.Z. Man kann natürlich auch mit Bedienfehlern andere Überzeugen wollen...

    Wie du auf deinen eigenen Screenshots siehst, stellst du gerade den Faktor für die "Videofilter" ein. Die Anpassungen für importierte Bilder gibt es bei Premiere dagegen unter Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Allgemein und Standbild
    Unten das Häkchen vor "Seitenverhältnis erhalten" entscheidet darüber, ob das Bild mit einer AspectRatio von 1:1 und evtl. schwarzen Rändern importiert wird oder das Bild grundsätzlich so skaliert wird, dass keine schwarzen Ränder antstehen, unabhängig von der Pixelzahl. Die Angabe eines eigenen Korrekturfaktors nur für Bilder gibt es in Premiere (im Gegensatz zu Vegas) nicht.

    hs
  • Natürlich kann man das auch so wie Holgi machen, und mit Bedienfehlern zu überzeugen versuchen.
    Da die Vorgehensweise aber nicht stimmt, überlasse ich das Urteil den anderen.
    Das zu sehende EinstellMenu wird auch über die von Holgi genannte Vorgehensweise aufgerufen. Es ist nämlich dasselbe !.
    Ich hatte nur keine Lust, die gesamten Projekteinstellungen zu capturen, und da kam mir eben dieses Menu ganz recht ( was man selbstverständlich auch zur Überprüfung der Einstellungen verwenden kann ). Aber das wusste Holgi natürlich, ihm geht's ja auch nicht um die Sache.
    Ich wollte die Behauptung überprüfen, Photoshop würde Bilder mit einem AR von 1,0667 produzieren, das konnte ich nicht glauben. Wie man sieht, ist dem auch nicht so. Vielmehr importieren AP und MSP die Bilder mit dieser Korrektur. Und man kann sie auch Ausschalten !
    Auch das es einen Menüpunkt "Seitenverhältnis erhalten" gibt, habe ich bereits erwähnt.
    Es ist schön, dass VV andere AR zulässt. Ich freu' mich mit dir ! Ist wirklich 'ne tolle Leistung, die Du da gebracht hast.
    Und warum hast Du diesen Punkt in Ap nicht gefunden ( Transformation ) ?

    MfG E.Z.
    "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" ( gelesen beim CCC )
  • So, Leutens :

    Das Ganze hat mir denn doch keine Ruhe gelassen und ich hab' mir nochmal den VidoXone-Artikel und die entsprechenden Vorschriften und Normen sowie viele Beiträge in diesem Forum zur Brust genommen. Mir scheint hier ein Irrtum vorzuliegen :

    Wenn ihr für den Fernseher umskalieren wollt, müsst ihr den reziproken Wert nehmen ( immer vorausgesetzt, es handelt sich um SquarePixel ).
    Dem liegt folgende Überlegung zugrunde :
    Ein normales DV-Bild hat 720:576 Pixel ( Verhältnis 1,25 ), ein FS 4:3 ( 1,333 ). Das Verhältnis der Verhältnisse ist also 1,333 : 1,25 oder 1,0667.
    Soweit, so gut.
    Wenn man den Signalweg betrachtet, kommt man auf den Trichter, dass das ursprüngliche Signal also bei der Wiedergabe am FS horizontal gestreckt wird. Dem gilt es entgegenzuwirken.
    Und das geht auch ganz einfach, mämlich mit dem Kehrwert von 1,0667 , also 0,9375 oder 94 % !
    Das ist der Wert, mit dem ihr eu're Bildchen im FS mit den richtigen Proportionen auftauchen.
    Ausprobiert mit einer ADVC100 von Canopus, AP, RealtimeVorschau. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass der Faktor ein Importfaktor ist, d.h. i.d.R. wird das importierte Bild bereits hoizontal gestreckt dargestellt, wenn man die Preview anmacht, ansonsten so, wie's 'reinkommt, egal, was eingestellt wird.

    Leider wird dadurch auch der VideoXone-Artikel relativiert ( der sich ja primär mit Capture-Karten befasst ). Dort wurde einfach vergessen, dass das aufgenommene Bild ja bereits verzerrt ist, und diese Verzerrung von den Karten kritiklos übernommen wird. Deshalb geben diese Karten auch das von ihnen gecapturete Bild vollkommen richtig auf dem FS wieder. Nur, wenn man sie bearbeitet, muss man rechnen.

    MfG E.Z.
    "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" ( gelesen beim CCC )
  • Artikel für Slashcam fertig

    Heute Nacht kommt der Artikel zum Thema Pixelverhältnisse auf Slashcam. Ich hoffe er zeigt meine Darstellung der Thematik ausführlich genug um sie nachvollziehen zu können. Wer noch ein wenig selbst recherchieren möchte:

    - Mäusl Fernsehtechnik, Hüthig Verlag
    - itu.int
    - Tektronix "A Guide to StandardDefinition Measurement"

    hs