Angepinnt Infos zu Bandmaterial

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  • hallo zusammen,

    also ich habe bisher (4 jahre) absolut problemlos mit sony's premium kassetten gearbeitet. habe allerdings auch nie einen mixbetrieb gefahren.

    bänder, von der vx2100 oder pc100 bespielt, konnte ich auch problemlos abspielen. no problem, auch nach jahren.
    auch ne canon xl1 hatte mal super dienste als laufwerk geliefert, mit bändern die von den o.g. cams bespielt waren.
    ok, vielleicht wars die erwähnte gute fehlerkorrektur der cams, die mich dropouts nicht hat erkennen lassen. wer weiss...

    timo
  • Bandfehler DV-Bänder

    Hallo, ein Normalfilmer kann die Korrektur im Abspieler / Camcorder leider nicht sehen. Das ist nur mit einem Profiplayer möglich. So lange das Korrekturfenster im Abspieler nicht überläuft, sieht man am Bild gar nichts, weil die Fehler (die jedes Band hat) noch korriert werden.
    Wenns aber drüber geht, tauchen zuerst die Tonfehler auf, dann die bekannte Blockbildung .
    Bei der Weiterverarbeitung im PC/Mac bin ich mir nicht sicher, was da vor sich geht, ich schätze, dass je nach Eingangsboard / Software Unterschiede sind. Beim einen kann das Material noch ohne Fehler verarbeitet werden, beim andern nicht...
    Aber wie gesagt, grundsätzlich steht die Behauptung: Besseres hochwertigers Bandmaterial macht einfach weniger Probleme.
    Bei HDV-Aufnahmen ist das Bandmaterial am wichtigsten. Da wird ja nur jedes 12. Bild neu geschrieben, und die darauffolgenden Bilder errechnet!
    Wenn also ein Dropout gerade an der Stelle des Bandes ist, wo ein neues Bild geschrieben wird, dann sind alle 11 nachfolgenden Bilder im Eimer, also knapp eine halbe Sekunde Bild und Ton hin !
    Aus diesem Grund habe ich mir für extrem wichtige Aufnahmen den Focus Firestore gekauft, auf den ich parallel das ganze gleich noch auf Festplatte
    aufzeichne. Dann kann dann wirklich nichts mehr schiefgehen.
    Servus George :bia:

    P.S: Ich habe noch einen DV 600 Recorder von JVC rumliegen, der macht die schlechteste Fehlerkorrektur, da gibts fast immer Pixelfehler (und dann noch dazu Kopfzuschmierer), den kann ich trotz mehrfacher Einsendung zu JVC nur wegwerfen.... Ich verwende ihn nur noch als hochwertigen Wandler von DV auf YUV und umgekehrt.
  • RE: Bandfehler DV-Bänder

    Hallo Kamerateam,

    möchte noch mal kurz meine Frage wiederholen:

    Moin,


    Original von Kamerateam
    Die besten HDV-Cassetten sind die AY-DVM63AMQ, auch mit 4-fach feinerer Beschichtung.


    Wie gravierend sind die Unterschiede zwischen den DVM63AMQ bzw. -APQ und -MQ, bzw -PQ?
    (Ich verwende ausschließlich die -PQ und -MQ, sehr zufrieden, würd aber gern mehr über den Unterschied wissen)

    Für die Nichtgewerblichen gibt es die -PQ und -MQ auch bei PMCrew bzw. DVTAPE (ist der gleiche) zu kaufen.
    Preis ist auch dort mengenrabattiert. -PQ's liegen bei höherer Stückzahl so bei 3,54€ (war glaube ich der Preis 100St,.. gemeinsam kann man das schaffen Zwinkern

    Viele Grüße
    Marcus
    Kalorien sind die kleinen Tierchen, die im Kleiderschrank die Hosen enger machen. .

    Der Propeller eines Flugzeuges ist nichts weiter, als ein überdimensionaler Ventilator, der den Piloten im Fluge kühlt.
    Der Beweis: Hört der Prop auf zu drehen, fängt der Pilot an zu schwitzen
    .
    :pilot:
  • Hallo,
    Tom schrieb:
    Ich benutze ausschließlich Panasonic LinearPlus und hatte erst einmal einen drop-out (ca. 2 sec.).

    Das sind, glaube ich, die "normalen", die man bei uns in den Großmärkten und den wenigen kleinen Läden bekommt. Die benutze ich auch und hatte bisher auch keine Probleme.
    Leider kann ich aber auf den Kassetten selbst keine Bezeichnung finden. Wie kann man den die verschiedenen Typen unterscheiden?

    Die von Marcus angesprochenen haben ein anderes Aufkleberlayout, aber auch bei den normalen gab es Unterschiede (ich erinnere mich, daß der letzte Buchstabe der Bezeichnung unterschiedlich war). Leider war stand diese Bezeichnung aber nur auf der Umverpackung.

    Kamerateam schrieb in Bezug auf Fehlerraten:
    Das natürlich bei nur einmal bespielten Kassetten !

    Warum eigentlich, was soll den passieren, wenn Kassetten mehrfach bespielt werden?
    Grüße von wolfgang vom bodensee
  • Hi,

    >>Wie kann man den die verschiedenen Typen unterscheiden?<<

    das weiß ich leider auch nicht.

    Ich habe mir angewöhnt, ein neue Cassette gleich entsprechend zu beschriften und den Einleger auch. Aufdem Einleger ist der Typ ja verzeichnet.

    Ahoi vom
    Tom
    Ahoi vom
    Tom

    Aufrecht also muß man sein, nicht aufgerichtet (M. Aurelius Antoninus)
    und
    :heul: wir gedenken dem Genitiv...
  • Hi all,
    manchmal muß man einfach dicke Bretter bohren, will sagen, nach einer Woche und NULL-Reaktion bohre ich weiter und sage:
    DIE FRAGE WAR ERNST GEMEINT !
    Irgendwie seltsam, daß doch einige Forumsmitglieder in verschieden Beiträge immer wieder ganz selbstverständlich davon ausgehen, daß man ein Band nur EINMAL bespielt aber keiner erklären kann warum er das tut, oder?
    Grüße von wolfgang vom bodensee
  • Original von wok

    DIE FRAGE WAR ERNST GEMEINT !
    Irgendwie seltsam, daß doch einige Forumsmitglieder in verschieden Beiträge immer wieder ganz selbstverständlich davon ausgehen, daß man ein Band nur EINMAL bespielt aber keiner erklären kann warum er das tut, oder?


    Dann werde ich die Frage noch mal unterstreichen und ebenfalls stellen.
    Mir gehts nämlich genau so: Oft gehört, aber nie begründet.
    Eine für mich logische Erklärung wäre, dass die magnetische Ausrichtung der Bandpartikel nach einer Beschreibung ja bereits unterschiedlich ausgerichtet sind, und bei einer Neubeschreibung der Kopf sozusagen "dagegen ankämpfen" muss, im Gegensatz zu einem unbespielten Band, bei dem die Partikel ungericht neutral "in der Gegend rumliegen".
    Denkbar wäre es also, dass bei bespielten Bändern für ein sauberes Überschreiben mehr magnetische Energie aufgebracht werden müsste, als vom Kopf zur Verfügung gestellt werden kann.
    Das ist aber nur eine Vermutung,... spekulieren kann man viel. Ich würds auch lieber wissen
    Denn wenn dem so wäre, frage ich mich, warum einige Sender auf ihre Bänder eine Matte ziehen, sie also mit Farbbalken vorformatieren?


    Ich persönlich halte es mit bespielten Bändern, die überspielt werden dürfen auch so, dass ich vor der Neubespielung eine Matte draufziehe, in der Regel Schwarzbild.

    Viele Grüße
    Marcus
    Kalorien sind die kleinen Tierchen, die im Kleiderschrank die Hosen enger machen. .

    Der Propeller eines Flugzeuges ist nichts weiter, als ein überdimensionaler Ventilator, der den Piloten im Fluge kühlt.
    Der Beweis: Hört der Prop auf zu drehen, fängt der Pilot an zu schwitzen
    .
    :pilot:
  • Hi,

    bei mir hat das ganz einfache Gründe:

    da ich zu Beginn meiner Videotätigkeit auch das erste Band mangels Nachschub erneut bespielte und mir erst danach auffiel, dass für mich wichtige Stenen nun unwiederbringlich verliren waren, habe ich mir geschworen, ein ,it Videoaufnahmen bespieltes Band nicht erneut zu bespielen.

    Allerdings hatte ich vor dem Erweb von scenalyzerLIVE! auch einen durchgängigen Timecode aufs Band gespielt.

    Interessant ist die Frage deshalb schon.
    Ich kann sie aber nicht beantworten.

    Ahoi vom
    Tom
    Ahoi vom
    Tom

    Aufrecht also muß man sein, nicht aufgerichtet (M. Aurelius Antoninus)
    und
    :heul: wir gedenken dem Genitiv...
  • Hi,

    Und Diejenigen, welche zuerst mal einen durchgehenden Timecode aufspielen lassen, lassen's ja auch zweimal durchlaufen.
    Ich mach' das zwar nicht, weil dadurch die Kopftrommel definitiv doppelt so schnell abgenutzt wird, nicht wegen der eventuell dann nicht mehr optimalen Aufzeichnungqualität.
    Ich muss immer lachen, wenn die Leute über "Camcordermechanik schonen" schreiben und im selben Satz empfehlen, immer zuerst einen durchgängigen Timecode aufzuspielen.
    Die Camcordermechanik verträgt nämlich wesentlich mehr als die Kopftrommel. Ansonsten ist der Camcorder von Haus aus nur für den Mülleimer tauglich.

    Von den VHS-Bändern wurde ja sogar gesagt, dass diese erst nach 2-3 maligem Bespielen ihre volle Qualität erreichen. Also was soll der Quatsch dass MiniDV Bänder aus Gründen der Aufnahmequalität nur einmal bespielt werden sollen.
    Das tue ich zwar meistens auch nicht, aber auch nicht aus den genannten Gründen, sondern weil ich in der Regel die Originalaufnahmen immer behalte.

    Einen Beweis konnte ich damit zwar auch nicht liefern, aber immerhin plausible Gründe gegen ein Gerücht.

    Mit freundlichen Grüssen
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:
  • Original von its-magic
    . . . dass die magnetische Ausrichtung der Bandpartikel nach einer Beschreibung ja bereits unterschiedlich ausgerichtet sind, und bei einer Neubeschreibung der Kopf sozusagen "dagegen ankämpfen" muss

    Hallo,
    ich habe gelernt - es war noch zu analogen Zeiten - daß ein Magnetband (Audio und Video) seine volle Aufzeichnungsqualität erst bei der 2. Bespielung erreicht. Gemeint ist damit die magnetische Feldstärke. Es war bei Analog eine Sache der maximierten Bildqualität (Rauschabstand).

    Heute bei DV ist das wohl alles weniger relevant.
    Das Vormagnetisieren könnte jedoch dazu gut sein, die AUFZEICHNUNGS-Qualität (nicht BILD-Qualität) zu maximieren.
    Denke aber, daß sich das alles in einem so winzigen Milli-Tesla-Bereich abspielt, daß es höchstens jemanden interessiert, der gerne mit Meßgeräten herumhantiert. In der alltäglichen Filmerpraxis ist es wohl eher ein theoretischer Diskussionsfaden.

    Gruss Wiro
    Never approach a computer thinking this will only take 5 minutes
  • :feixen: :feixen: :feixen:
    Viele, die ihre Urlaubsfilme als Ben-Hur-Schinken schneiden, tun das ja auch . . .
    Nix für ungut.
    Gruss Wiro
    Never approach a computer thinking this will only take 5 minutes
  • Hi,

    @ Wiro und Ulrich: >>wenn es denn stimmen sollte, dann dürfte man doch ein Band nur einmal ansehen, oder?<<

    es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich Informationen auslese oder Neue auf das Band schreibe.

    Ich erinnere mich noch ganz gut an mein UHER Reporter (?), bei dem die Vormagnetisierung bei 4,75 cm /sec eben die alten Aufnahmen nicht richtig löschte, bei 19 cm/sec waren aber keine "Geisterechos" mehr zu hören.

    Aus der Schule weiß ich noch, dass das Magnetfeld in einem stromdurchflossenen Leiter mit der Stromstärke ansteigt. Umgekehrt wird bei steigender Geschwindigkeit der Magnetbewegung, der Strom größer.

    Oder irre ich mich da?

    Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, rein theoretisch, dass nach einem ersten Beschreiben alle "Magneten" ausgerichtet sind, könnte theoretisch (wie Marcus und Wiro andeuteten), die beste Aufzeichnungsqualität erst nach 2-3 maligem Bespielen erreicht sein, da die "Magneten" auf dem Band nicht mehr stochastisch, sondern gerichtet angeordnet sind.

    Das ist jetzt mal "Brainstorming".

    Ahoi vom
    Tom
    Ahoi vom
    Tom

    Aufrecht also muß man sein, nicht aufgerichtet (M. Aurelius Antoninus)
    und
    :heul: wir gedenken dem Genitiv...
  • Moin,
    ich denke diese Aussagen kommen daher, das mit mehrmaligen Durchlaufen, die Bandkanten "rund" werden, und dadurch fehlerhaft beschrieben werden??
    Gruß
    Ulrich
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

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  • Hallo all,
    na das freut mich ja nun wirklich, daß hier doch noch ein interessanter Diskurs zustande kam.
    Ich denke, wie Ulrich das gerade eben angesprochen hat, daß es um zwei unterschiedliche Belastungen geht, 1. die der Magnetisierung und 2. die der mechanischen Belastung insbesondere des Trägermatrials.
    Zu 1 hat hier niemand die "Einmalbeschreib" These gestützt. Logisch, bestimmte Bänder bzw. Aufnahmen wandern auch bei mir direkt ins "Archiv", andere Bänder werden nach Abschluß des Projektes sofort wieder "freigegeben". In einem Extremfall, es ist das erste Band, das bei meiner ersten miniDV-Kamera dabei war, habe ich mittlerweile schon mehr als 10x überspielt und werde dieses Band auch weiterhin immer wieder neu bespielen. Aus Vorsicht aber, weil ich eben die mögliche Auswirkungen nicht kenne, nur mit Testaufnahmen. Bisher sind auf diesem Band allerdings keine Fehler aufgetreten. Ob die Fehlerkorrektur im Hintergrund immer mehr zu tun hat, weiß ich allerdings nicht. Aber wenn es Auswirkungen gibt, müßten die auch irgend wann mal sichtbar werden.
    Zu 2 könnte ich mir schon eher vorstellen, daß ein Band mal schlapp macht. Das kennt man ja von Audiobändern zur genüge, das die Ränder irgendwann mal wellig werden. Bei Video würde dies wohl zu schweren Bildfehlern führen. Aber 1. hat diese, wie ihr auch geschrieben habt, nichts mit der mehrfachen Aufnahme zu tun, heißt die Wiedergabe belastet das Material genauso 2. hatte ich solche Probleme bisher, auch bei mittlerweile fast 10 Jahre alten Bänder, noch nicht und 3. denke ich spielt hier die richtige Lagerung (Lage, Temperatur, Luftfeuchte) die entscheidende Rolle.

    Schön, daß wir einem alten Vorurteil so gründlich widersprochen haben, oder?
    Grüße von wolfgang vom bodensee
  • Hallo,
    ich nehme den Faden 'mal wieder auf. Leider konnte die Frage von Marcus nicht beantwortet werden (wg. Unterschied AMQ zu PQ etc.)
    Für meine HDV-Cam nutze ich mittlerweile auch die Pana AMQ und wie man diesem Beitrag entnehmen kann, bin ich da nicht alleine.
    Die Frage nun, wo kauft Ihr Eure Kassetten?
    Habe gerade das gefunden.
    Grüße von wolfgang vom bodensee