Matrox RT2500 Treiber

  • Hallo Laboriosa

    Versuche es mal mit dieser Seite:
    2-driverupdate.com/drivers-M/o…t2500-english-driver.html

    Ausserdem wäre es hilfreich, wenn Du uns erzählen würdest, was für ein Betriebssystem Du fährst.

    Liebe Grüsse
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:
  • ich brauche den Treiber für Windows XP.


    Kann Dir nur raten auch an anderen Orten nachzufragen,vergiss nicht...jetzt ist Ferienzeit.
    Ich hatte diese Karte anno 2001 / 2002 auch,dann aber nach div.Tests mich dann für die Canopus DV-Storm entschieden.

    Frage mich zwar,für was man Heute noch so eine olle Pci Karte die nur in komprimiertem DV-Avi,also 4:2:0 capturen kann,einsetzen kann...
  • Laboriosa schrieb:

    Wenn du den installierst
    hast du ne Menge Hilfsprogramme auf dem Rechner die
    ich eigentlich nicht haben möchte.
    Das kann ich verstehen. :thumbsup:

    Liebe Grüsse
    Edi
    Freundlichkeit ist ansteckend

    Wenn die Trümmer des Flugzeuges in der Pistenachse liegen und der Pilot aus eigener Kraft im Restaurant ein Bier bestellen kann, ist die Landung als gelungen zu betrachten. :feixen:
  • Hallo Laboriosa,

    so weit ich das gelesen habe, braucht man für den Treiber die Matrox Video Tools 3.1b-Software dazu.

    Diese gibt es noch bei:
    Matrox Video Tools 3.1b

    Unter dieser Anzeige herunterladen:
    All versions of Matrox Video Tools
    3.1.0.2127 (32-bit) beta, 27 Mar 2012, 250.7 MB, Info, Download

    Scheinbar funktioniert die Beta-Version einwandfrei, da diese nicht mehr geändert wurde.
    Der .inf-Treiber supportiert die beiden Karten RT2000 und RT2500.
    Mit Windows XP geprüft, laut Downloadseite.

    Wie Wendo schon schrieb, solltest du dich besser für eine hochwertige Karte von Blackmagic oder AJA entscheiden. Klar, Canopus ist auch eine gute Wahl.
    Alleine schon wegen den moderneren Codec’s. Gebraucht, wäre eventuell auch eine Alternative.

    Gruß Jo
  • Hallo Jo,

    vielen Dank für deine Hilfe. Das ist genau der Treiber den ich gesucht habe.
    Ich will nur ein paar alte Familienvideos von meinem Onkel digitalisieren.
    Die meisten sind alte VHS Kassetten bei denen die Bildqualität eh schon
    schlecht ist so das mir da eine neue Karte wohl keinen Vorteil bringen
    wird. Der Rest liegt als DV vor, welches ich dann über die Firewire
    Schnittstelle einlesen kann.

    Ich hab jetzt aber nochmal eine Frage:

    Ich hab mir noch einen gebrauchten Genlock (Kramer SG-6005)
    gekauft. Wie wird der an die Karte angeschlossen?
    Muß ich den mit über Video einschleifen?

    Mit freundlichem Gruß

    Laboriosa
  • Hallo Laboriosa,

    sind das wirklich nur ein paar VHS-Videokassetten und DV-Bänder (10-20), dann schlage ich dir vor, dass du diese von unserem Kollegen „goldwingfahrer“ überspielen lässt.
    Nur die Datenströme, kannst du dann selbst mit einem Schnittsystem weiterbearbeiten.

    Wichtig ist die Bildqualität, das Stabilisieren, das Entrauschen und den Farbversatz zu korrigieren. Und da ist AviSynth unschlagbar.
    Das holt garantiert noch sichtbar mehr Qualität aus deinem Videomaterial. Als Forums-Kollege, macht dir Wendo sicherlich einen guten Preis.

    Um die Porto-Kosten gering zu halten, kannst du die Kassetten bestimmt auch an die deutsche Adresse von goldwingfahrer schicken.
    Es sei denn, du wohnst auch in der Schweiz. Das wäre die beste Lösung, da du ja die Wiedergabe-Geräte und das AviSynth-Wissen nicht hast.

    DV könntest du selbst mit VDub capturen und weiter bearbeiten, da DV-Material nicht stabilisiert (TBC) werden muss.
    Aber auch die Helligkeit, Kontrast, Gain und die Farbintensität, das alles muss man mit dem Schnittprogramm korrigieren. Oder auch mit einer externen Software bearbeiten.

    Wenn du das unserem Kollegen Weiss überlässt, dann kannst du versichert sein, dass die Videos richtig korrigiert sind.

    Gruß Jo
  • Langsam...langsam

    Problem ist ja dass die damaligen Aufnahmegeräte zumeist nicht mehr vorhanden oder defekt sind.
    Nun jetzt irgendeinen Zuspieler auswählen bringt in allen Fällen ja nicht ein sauberes Ausgabebild.
    Darum pflegen wir ein paar Dutzend Zuspieler,vom Einfachen bis zu den preislich 5-Stelligen,um dann auszuprobieren mit welchem dieser Zuspieler wir dann das beste vom Bild und Ton rausbekommen.

    Liegen dann diese Streams in verlustlos,[unkomprimiert oder komprimiert] vor kann jeder selber sich mit Avisynth beschäftigen.
    Anleitungen und Tipps gibts im Netz und im oben genannten Forum genug.

    Für den Grobschnitt sollte man einfach ein Videobearb.Programm wählen das durchgehend in YUV arbeitet und nicht intern in RGB umwandelt.
    Für den Grobschnitt kann man auch VDub einsetzen.

    DV könntest du selbst mit VDub capturen und weiter bearbeiten, da DV-Material nicht stabilisiert (TBC) werden muss.

    Für DV Material sollte man nicht VDub auswählen,VDub ist in erster Line zum capturen von Analogen vorgesehen.
    Da ja auf DV-AVI [Mini-DV oder grosse DV-Bänder] Bänder die Filme schon in digital vorliegen reicht zum Einlesen das einfache und kostenlose Tool WinDV.

    Hat man allerdings Analoges schon in DV aufgenommen und dabei vergessen den jitter zu stabilisieren oder fast ganz wegzubekommen,so hat man ein Problem.
    Diese Störung [Jitter] ist bereits im Bild "eingebrannt" und kann nicht mehr berichtigt werden.

    Heute auf keinen Fall mehr Analoges zu DV-AVI capturen.Es gibt an schrägen Farbsäumen so hässliche treppenstufige Artefakte...sah man früher am ollen Röhren-TV nicht so stark,heute aber wo beim Flach-TV alles aufscaliert wird siehts man schon sehr deutlich.

    Aber auch die Helligkeit, Kontrast, Gain und die Farbintensität, das alles muss man mit dem Schnittprogramm korrigieren.

    Ja...aber dann bitteschön nicht den PC Moni als "Kontrollmonitor" einsetzen.Am PC Moni werden die Farben anders dargestellt als am TV.
    Statt eines teuren Studiokonr.Moni,von denen wir natürlich Mehrere haben,reicht auch ein einfacher kleiner,14 Zoll,Röhren TV.

    Erst letzthin war ein Forumkollege,aus diesem Forum,bei mir...ich habe ihm den Bildunterschied zwischen einem kalibrierten EIZO SX und dem eines profi.Kontr.Moni gezeigt.
    ..........sein Gesichtsausdruck sprach Bände :D
  • Hallo Wendo,

    ich habe da mehr an die sehr gute Bildrauschentfernung von AviSynth gedacht. Die müsste vermutlich auch was bei DV-Material bringen.
    Klar, einige Zuspieler sollten da schon ausprobiert werden.

    Auch klar, für die Beibehaltung von YUV wird 601 für den Im- und Export ausgewählt. Richtig, RGB hat ein etwas anderes Farb- und Helligkeitsmodell.
    Selbst YUV und z. Bsp. Y Pb Pr haben eine andere Helligkeitsverteilung. Sind zwar verwandt, aber doch vollkommen unterschiedlich.

    Ja stimmt, das mit VDub als Capturesoftware für digitale Signale. Das hat, glaube ich, einmal der Entwickler im Gleitz-Forum geschrieben.
    Wenn kein Farbversatz vorliegt, dann capture ich direkt mit dem Schnittprogramm.
    Ansonsten über die Blackmagic-Software.

    Ja, das ist nicht so gut, analoges Material mit Jitter auf ein DV-Band überspielt zu haben. Das ist nicht mehr zu retten.
    Habe bei solchen Problemen auch schon zwei TBC’s hintereinander angeschlossen, keine Chance.

    Man muss auch bedenken, dass zwischen PC-Monitoren und Profi-Geräten Preiswelten liegen. Gute Profi-Monitore kosten um die 7000 bis 8000 Euro.
    Wie ich in den verschiedenen Broadcast-Katalogen sehe. Mit einem 700 Euro-Monitor kommt man nicht weit, trotz Kalibrierung.
    Sicherlich, man kann mit einem gut kalibrierten PC-Monitor auch zufrieden sein, aber in der Profi-Liga hat man da keine Chance.
    Ich besitze auch keinen Profi-Flat, ich gleiche das über meinen sehr guten Fernseher ab. Da sehe ich sofort, ob z. Bsp. Farben absaufen oder nicht.
    Und dein Plasma, ist sowieso unschlagbar.

    Laboriosa:
    Mit deinem Kramer kann man das Bildsignal optimal justieren. Ist hauptsächlich gut bei Fremdaufnahmen. Das Farbtestbild ist gut zu haben.
    Alles analog in FBAS, das ist in Ordnung so. Um das Bildsignal optimal abzugleichen bräuchtest du noch einen Wellenmonitor und ein Vektorscop.

    Diese beiden Messgeräte, sind auch meistens in einer guten Schnittsoftware enthalten. Nachträglich zum korrigieren.
    Was ein guter TBC ist, das hat dir Wendo schon mit dem Link mitgeteilt. Das wäre der erste Weg zu besseren Bildern.

    Gruß Jo
  • Wenn kein Farbversatz vorliegt, dann capture ich direkt mit dem Schnittprogramm.
    Ansonsten über die Blackmagic-Software.


    Zum capturen kann man ja,wie auch schon im Link erwähnt,das kostenlos beiliegende Media-Express einsetzen,mache ich ja auch zumeist.
    Super ists natürlich schon direkt aus dem Schnittprogramm.......wenn ich aber erwähne dass wir den Avid Media Composer und Edius pro einsetzen,dann fragen sich natürlich die Leser ob denn nun wirklich so teure Programme nötig sind.
    Da wird doch immer erst gefragt...kanns nicht noch ein bischen oder mehr als nur ein wenig günstiger sein.
    Viele wollen aber gar nicht viel Geld ausgeben.

    Habe bei solchen Problemen auch schon zwei TBC’s hintereinander angeschlossen, keine Chance.

    selten geht das gut...ev.wenn zuerst ein Zeilanbasierter und dann erst ein Fullframe eingesetzt wird.
    Leider wird da immer bei jedem Gerät digital gefiltert und dann das Signal wieder Analog an den nächsten Zuspieler weitergegeben.

    Wenn kein Farbversatz vorliegt,

    nachträglich berichtigen geht auch in VDub...ja..nun auch in YUV....und natürlich in Avisynth.

    ........AviSynth gedacht. Die müsste vermutlich auch was bei DV-Material bringen.

    ja,bedenke aber dass bei DV-AVI das ja schon stark komprimiert ist,die Farben "gemittelt" wurden...und das wird schwieriger...aus diesem "Sauhaufen"
    wieder was Schönes zu zaubern.

    Aber hier nun Schluss...ich komme zu weit ins Technische und.....
  • ... wenn ich aber erwähne dass wir den Avid Media Composer und Edius pro einsetzen,dann fragen sich natürlich die Leser ob denn nun wirklich so teure Programme nötig sind.

    Ja, sicherlich sind Top-Systeme für Amateure teuer. Bieten aber mehr Schnitt-Komfort. Heutzutage sind fast alle guten Schnittsysteme wesentlich billiger, als noch im Jahre 2004.
    Da hatte das Schnittprogramm von Edius, glaube ich, du weißt das besser, an die 1000 oder sogar 1200 Euro gekostet. Jetzt um die 349 €. Das ist schon gewaltig günstiger.
    Im Vergleich zu Media Composer mit 5.500 €, jetzt für 1349 Euro mit Dongle, für Neulinge. Als Upgrade 275 €. Bei Avid sind das Nettopreise.
    Der MC 7.0, kann Softwareintern zurzeit bis zu 6K Auflösung verarbeiten.

    Außerdem kommen die Kosten für die Workstation und eine Capturekarte noch hinzu. Von einer guten Breakout-Box mit 7.1-Audio-Anschlüssen ganz zu schweigen.
    Oder den 150.000 €-Avid-Servern im RAID-6-Verbund mit 20 GB/s Übertragungsgeschwindigkeit über Lichtwellenleiter oder Thunderbolt-Schnittstellen.
    Klar, für uns ist das unbezahlbar. Ich wollte nur erwähnen, wie ausbaufähig gute Schnittsysteme sind.

    Ein gutes Schnittsystem merkt man dann, wenn man damit arbeitet. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit montiert man einen Film sehr viel schneller, als mit einer 70 €-Software.
    Meistens ist auch eine 1:1-Einspielung gar nicht möglich. Es wird immer nur in DV-AVI, oder über die meist schlechten analogen Anschlüsse gecaptured.
    In DV sind das 25.000 kbps in 4:2:0, für mich völlig unakzeptabel. Bei guten Systemen, kann man dann auch mehrere Effekte auf eine Videospur legen usw..

    Die Sache mit dem Geld kenne ich auch, aber für ein Auto 50.000 € ausgeben, das ist in Ordnung. Wenn man da etwas sagt, dann ist das so, als redet man an eine Betonmauer.
    Die meisten Leute meinen, man schüttelt das alles locker aus dem Handgelenk. Dem ist nicht so. Bei dem was wir machen, folgen finanzielle schmerzliche Erfahrungen.
    Man muss ja die Reparaturkosten für die Geräte auch bedenken, und das ist nicht wenig.

    Die Sache mit den beiden TBC’s hintereinandergeschalten, das war nur ein Test. Ansonsten Antiwackel-Software ausprobieren.

    Das digitale Farbmodell für VDub wäre YCbCr. Ist das nicht unter „Komprimierung“ auswählbar? Das kann ich jetzt nicht nachschauen, da ich am Büro-PC schreibe.

    Ein gepflegtes Edius Pro mit Capturekarte, sollte man zumindest ausprobieren. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und immer auf Mallorca herumliegen, das ist auf die Dauer auch nichts Wahres.

    Gruß Jo
  • Hi Jo

    Ja,die Preise sind runtergekommen,sowohl für die schnittprogramme wie auch deren Karten.
    Aber Dein genannter Preis für die Edius 7 Version ist ein sogenanntes "Umsteiger-Angebot"

    Preisliste_
    http://666kb.com/i/cqrllorlnemqwwwse.jpg


    ...opfere ich zum bsp.den Media Composer dann bekomme ich Edius 7 um die gut 300 €
    neu kostet E7 um die 650 €

    Will oder braucht man dann da noch Zusatzkarten...dann wirds teuer...
    ...zwar nicht mehr so teuer wie bei einer der ersten Karten,wie zum Bsp. diese hier [2001]...siehe Anhang.
    Neupreis damals über 4500 €.
    [da war übrigens AVID noch ganz klein und erst 4 Jahre alt]

    seither gabs noch andere Karten im Laufe der Zeit,jetzt nur mal die teureren,DV Storm,NX.....HD-Storm.

    Zum AVID Media-Composer braucht man nur ins Netz gucken....
    http://de.wikipedia.org/wiki/Avid


    Das digitale Farbmodell für VDub.........

    ich meinte das in Bezug auf "Farbversatz" berichtigen...nachträglich.Screen auch im Anhang.
    Bilder
    • a.jpg

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    • b.jpg

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    • c.jpg

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    • chroma_shift.jpg

      84,89 kB, 789×670, 6 mal angesehen

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  • Hi Wendo,

    danke für die Edius Preisliste und die Bilder.

    Avid:
    Es kann sein, dass Avid wieder so klein wird wie damals. Der Kundenservice ist wenigsten besser geworden. Auch die extra Option für Journalisten ist interessant.
    Da kann man die Daten per Satellit übertragen.

    VDub:
    Habe mir die verschiedenen Farbmodelle unter „Farbtiefe“ angeschaut. Da gibt es ein paar Möglichkeiten, die YCbCr aufweisen. Das ist aber digital. YPbPr wäre analog.
    Und beim AG-8700, lautet die Bezeichnung am Bildausgang ebenfalls YPbPr. Deswegen ist das für mich komisch, dass VDub die digitale Variante für ein analoges Signal anbietet.
    Aber wir richten uns nach dem, was der Entwickler schreibt.

    Der JPSDT Chroma Shift-Filter, funktioniert bei mir leider nicht, stürzt ab. Muss den VHS-Filter (RGB32) nehmen. Soll an einem Codec eines Drittanbieters liegen.

    Gruß Jo
  • Hi Jo

    Bei YUV und YPbPr wird die Gesamthelligkeit (Y) grundsätzlich gleich kodiert, die zusätzlichen Farbinformationen jedoch nach unterschiedlichen Formeln. So entspricht U (YUV) wie, wir schon wissen, einer (gewichteten) Differenz aus Blau und Y, und zwar auf einer Skala von 0 (kein Blau) bis 1 (nur Blau). Entsprechendes gilt für V in Bezug auf Rot. Dagegen entspricht Pb einer Abweichung des Bildpunktes von Grau (oder Weiss bzw. Schwarz) in Richtung Blau bzw. dessen Komplementfarbe Gelb auf einer Skala von -0,5 (reines Gelb) bis 0,5 (reines Blau). Eine ebensolche Abweichung von Grau in Richtung Rot (bis 0,5) bzw. Türkis (ab -0,5) gibt Pr an. D.h., dass YUV und YPbPr sich verwandt aber doch deutlich verschieden sind. Würden YPbPr-kodierte Signale als YUV-kodiert interpretiert (oder umgekehrt), ergäbe dies ziemlich merkwürdige Farben.

    Zu beachten ist, dass es diverse Varianten von YCbCr-Farbkodierungen gibt, u.a. mit verschiedenen Bittiefen für Y, Cb und Cr. Diese Varianten sind nicht verlustfrei ineinander konvertierbar. Ebenso ist i.d.R. keine verlustfreie Konvertierung von YCbCr in digitales RGB oder umgekehrt möglich, und zwar unabhängig davon, ob es eine digitale Direktverbindung oder erst eine (prinzipiell verlustfreie) Wandlung in YPbPr und danach erst in digitales RGB gibt. Diese Wandlungsverluste von einem digitalen Format (etwa YCbCr) in ein anderes (etwa digitales RGB) sind erst dann kaum noch wahrnehmbar, wenn die Umrechnung und Abbildung im Zielsystem (also z.B. im RGB-basierten Bildschirm) mit entsprechend höheren Bittiefen erfolgt, wobei selbst dann noch das Problem der nicht identischen Farbräume (=abbildbaren Farbnuancen) verbleibt.


    Quelle.....zwar etwas älter aber immer noch zutreffend.
    http://www.dvdboard.de/forum/showthread.php?100806-Bitte-entwirren-YPbPr-YCbCr-YUV


    Weiss jetzt nicht mehr was bei meinen Geräten bei Componenten angeschrieben ist....ausser am Kramer den ich grad vor der Nase habe.
    Da steht G/Y....R/R-Y.....B/B-Y...er kanns auch in nur RGB,anscheinend.
    und noch separat. Vs/Cs + Hs/Cs..das hat aber nur was zu tun mit Horizontal/Vertikal synchronisation.

    Der JPSDT Chroma Shift-Filter, funktioniert bei mir leider nicht,

    angenommen Du hast ein echtes YUY2 File und auch in 4:2:2.....
    In VDub stellst bei "Video Color Depth." sowohl in der linken wie auch in der rechten Spalte es auch so ein und....
    Save als default......
    nun sollte es klappen.

    Muss den VHS-Filter (RGB32) nehmen. Soll an einem Codec eines Drittanbieters liegen.

    glaube es liegt eher an Dir...oder am File. :nick:

    Aber wir richten uns nach dem, was der Entwickler schreibt.

    Ja...eigentlich...wenn ich aber das YUV Signal am TV oder am YUV/SDI Kontr.Moni anschaue sehe ich schon Unterschiede.
    Am TV stören halt die "Bildverbesserungen"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von goldwingfahrer ()

  • Hallo Wendo,

    danke für den Link.
    „... keine verlustfreie Konvertierung von YCbCr in digitales RGB oder umgekehrt möglich, und zwar unabhängig davon, ob es eine digitale Direktverbindung oder erst eine (prinzipiell verlustfreie) Wandlung in YPbPr und danach erst in digitales RGB gibt.“

    Genau, diesen Satz wollte ich lesen.

    Ja, deinen Vorschlag, wie VDub auch auf der linken Seite ein Bild unter YUY2 anzeigt, habe ich auch schon vor längerer Zeit so gemacht.
    Habe sogar alle aufgeführten Möglichkeiten ausprobiert. Allerdings ohne einen JPSDT-Filter, diese Kollektion hatte ich damals noch nicht.

    Dabei stellte sich heraus, dass die AVI-Datei, die mit VDub erzeugt wurde, nicht mit der Media Express-Software abspielbar ist.
    Wenn ich mit „Autodedect“ von VDub ein AVI erstelle, dann nimmt die Blackmagic-Software das File entgegen.

    VDub gibt ja normgerechtes AVI aus. Das würde dann aber heißen, dass der Media Express kein genormtes AVI importiert.
    Vermutlich filtert VDub irgendeine Datenkennung aus dem originalen AVI des Media Express. Anders, kann ich mir das nicht erklären.

    Ich probiere das einmal mit einem JPSDT-Filter aus. Bin gespannt, ob VDub wieder eine Crash-Meldung anzeigt.

    Direkt macht das Media Express-Capture-Programm nur ein UYVY 4:2:2-AVI, das weißt Du ja.
    Das Capture-Tool von Avid bietet alle Möglichkeiten an.
    Selbstverständlich sollte ein YUY2-Bildsignal, immer auch so weiterverarbeitet werden.

    Alle „Bildverbesserer“ sollten generell deaktiviert werden. Das sind meistens nur „Bildverschlimmbesserer“, da diese Filter über eine Zusatzelektronik laufen, die das Bild verzögern.
    MPEG Rauschunterdrückung und Bewegungsunschärfensteuerung, alles weg.
    Beim Pendeltest, zeigt sich kein Nachschwingen des LED-Flat. Es gibt schon neue ULED-Fernseher (nicht OLED).

    Ich will den Thread von Laboriosa nicht weiter belasten, da vermutlich die Sache mit VDub, unseren Kollegen nicht interessiert.

    Falls das bei mir nicht so funktioniert wie gewünscht, dann schicke ich dir meine „Crash-Bilder“ privat.

    Gruß Jo