Optimale Exporteinstellungen für DVD

  • Optimale Exporteinstellungen für DVD

    Hallo,



    ich habe ein Projekt - vorrangig Standbilder - kurze weiche Blenden und eine Art wischen Effekt - an wenigen Stellen Farbverläufe


    So weit habe ich schon versucht so wenig Probleme für die Komprimierung zu verursachen wie möglich!


    Aber leider sind bei Verläufen starke Streifen zu sehen bzw. deutlich Artefakte - wenn ein Teilbild zBsp. aufgeblendet wird, dann sind plötzlich im Rest des Bildes (Hintergrund) Bewegungen zu sehen die da nicht sein solln (eindeutige Komprimierungsproble!



    Ich habe nun schon versucht die Datenrate auf 7,7 Mbit hoch zu bringen, in zwei durchgängen zu rendern - ohne Halbbilder - feste und auch variable Datenrate habe ich versucht! Nichts wird wirklich besser!



    Das schlimmste ist - der für den ich es mache sagt das sein Billigprogramm das besser machte!



    BITTE Hilfe! : schulterzuck : Was kann ich noch versuchen um die Problem zu verhindern?
    Beste Grüße
    Rigo
  • Mit der Datenrate kannst du noch etwas nach oben, soweit ich weiss ist für DVD 9500kbps die Maximale Datenrate. Für tonlose DVD verwende ich jeweils eine Mittlere Datenrate von 9000kbps, maximal jedoch 9400kbps. Evtl. kannst du auch noch die I-Frame-Distanz etwas verringern, aber da kenn ich keine konkreten Werte.

    Richtig befriedigen finde ich MPEG-2's von der Bildqualität allerdings nicht, aber das ist ja auch schon beinahe 20 Jahre alt.

    Hast du die Bilder in Premiere zusammen gesetzt? Welche Auflösung hast du benutzt?
  • soweit ich weiss ist für DVD 9500kbps die Maximale Datenrate.


    9800 kbps ists,aber nicht vergessen,hat man mehrere Audiospuren muss man die auch berücksichtigen und dann halt mit der Bildrate etwas runter.
    Was alte Player nicht verkraften sind Bildsprünge.....Datenraten die von 9800 kbps schnell auf unter 1500 kbps gehen.
    Untere Grenze ist knapp bei 1450 kbps.

    Ideal,wenn der Film nicht zu lange ist sind Bitraten um die 8500 bis 9000 kbps,denn viele Codierer produzieren "Spitzen" die übers Ziel hinausschiessen.
    Ist der Film länger muss man in vbr [variable Bit Rate] codieren,da lohnt es sich schon einen besseren Encoder auszuwählen als denn der Adobe mitbringt.

    In der Regel bringen die bekannten Encoder ab ca.6000 kbps annehmbare Quali.

    Richtig befriedigen finde ich MPEG-2's von der Bildqualität allerdings nicht

    Ja,ist leider so...weil es ein Komprimiss ist in Bezug auf Platzbedarf und so.
    Hat man allerdings einen Stehallein-Homeplayer wie zum Bsp.eine Tvix-Box...so kann man auch eine höhere Datenrate anwenden,zum Bsp. 12`000 / 14`100 oder sogar 15`000 für SD-Mpeg2 Material.
    Da ist dann die Quali bedeutend besser.Unterschiede sind sichtbar.
    Vergessen darf man aber auch nicht.......hat man sauberes interlace Material und der TV ist mies bis noch schlechter und kanns nicht schnell genug deinterlacen,soll man nicht die Schuld beim encoder suchen sondern beim Wiedergabegerät.
    Hier im Studio sehe ich natürlich die Unterschiede da ich SD Material am Studiokontr.Moni überprüfen kann.

    Sehr gute Codierer für mpeg2 sind,in richtiger Reihenfolge:
    Canopus Procoder
    TMPGEnc von Pegasys
    HCEnc

    Es gab vor ein paar Jahren einen,resp. 2 grosse mpeg2 Codierertests und diese ergaben diese Reihenfolge.
    War selber auch einer der Tester.
  • Hallo,
    ja die Filme wurden in Premiere CS5 zusammengebaut und bestehen vorrangig aus Standbildern, die hin und wieder geblendet oder bewegt werden!
    Ach ja - Sequenzeinstellungen sind 1920*1080 50p da ich davon ausgingso auch für DVD und die später anstehende HD Version im sicheren Bereich zu liegen!
    Nun habe ich aber schon herausgefunden, das die schlechte Qualität am downscaling auf PAL Größe liegt! Und wirklich die Ergebnisse sind in Premiere schlimm - in Aftereffects sind sie besser - und mit AVISynth 2.5 und LanczosResize recht gut.
    Was ich nun noch gebrauchen könnte - dass wäre ein fertiges Skript nach dem Prinziep von Dan Isaac für AVISynth - ich habs probiert, scheitere aber irgendwie bei den Einstellungen!

    Ersatzweise suche ich aber auch jede andere Art das Material mit sehr guten Ergebnissen kleiner zu rechnen! Von Adobe bin ich jedenfalls enttäuscht!

    Grüße
    Rigo
  • @goldwingfahrer

    Hallo,

    wie kommt denn der Procoder mit downscaling klar! Mein Problem seh ich an den Texten im Bild (aber auch am ganzen Bild) - in Premiere sind die total weich nach dem Kleinerrechen! Wie oben geschrieben andere Lösungen brachten schon gute Ergebnisse - sind aber auch recht umständlich!
  • hennetv schrieb:

    Ach ja - Sequenzeinstellungen sind 1920*1080 50p da ich davon ausgingso auch für DVD und die später anstehende HD Version im sicheren Bereich zu liegen!
    Nun habe ich aber schon herausgefunden, das die schlechte Qualität am downscaling auf PAL Größe liegt! Und wirklich die Ergebnisse sind in Premiere schlimm - in Aftereffects sind sie besser - und mit AVISynth 2.5 und LanczosResize recht gut.
    Das hatte ich noch vermutet, aber da du ja auch die HD Version brauchst soweit auch sinnvoll. (Für DVD wäre sonst 720x576 25i optimal). Downscaling habe ich auch schon mit After Effects gemacht, von einem Unkomprimierten progressiven HD-Quicktime-File in ein unkomprimiertes interlaced PAL-Quicktime-File, und das wiederum dann später in ein MPEG2 für DVD.

    Programme kenne ich für den Heimgebrauch sonst keine die alles automatisiert machen.

    Was man evtl. beachten muss ist, das es beim Downscaling zu Farbverschiebungen kommen kann, da HD einen anderen Farbraum hat als SD.
  • Hallo

    ich hab oben überlesen dass es um HD geht und nur auf mpeg2 auf DVD gesehen,sorry.

    wie kommt denn der Procoder mit downscaling klar!

    ob es in der neuen V.6.5 passabel klappt,weiss ich nicht,in früheren Versionen war ich nicht zufrieden.

    Es gab mal eine Lösung über VDub ab Canopus HQ Material das von Edius bereitgestellt wurde.
    Finde aber auf der speziellen Seite von "Anton" jetzt nur noch die Lösung mit TMPGEnc Mastering Works.
    Hier auf der Seite.........im Moment ists die letzte "NEW" Meldung.
    http://www.videoproductions.com.au/html/non_linear_video_equipment.html

    und mit AVISynth 2.5 und LanczosResize recht gut.

    Hab seit dem Neuaufsetzen wieder mal noch kein Avisynth inst. ;(
    Hier wäre es die V.2.60 und mit HT....wenn ich dann mal wieder Zeit habe.

    Ganz passabel klappts da das Downsize mit TempGaussMC_beta 3 und Spline36Resize [XP] oder mit Spline62Resize unter W7.

    Wenn aber nur progressives Material auf die DVD kommt nehme ich zumeist dann IfoEdit und ImgToolBurn,denn viele Authoringprog.stellen resp.codieren das p-Mat.intern wieder in interlaced um.Also aufpassen.

    Was man evtl. beachten muss ist, das es beim Downscaling zu Farbverschiebungen kommen kann,.........

    SD = ITU-R BT.601
    HD = ITU-R BT.709
    http://avisynth.org/mediawiki/ColorBars_theory
    Kann man aber auch unter advanced im Procoder auswählen.Wie auch in VDub.
  • goldwingfahrer schrieb:

    ob es in der neuen V.6.5 passabel klappt,weiss ich nicht,in früheren Versionen war ich nicht zufrieden.

    Es wurde aber nach dem Procoder gefragt, nicht nach Edius 6.5 : schulterzuck :

    @hennetv
    In Edius 6.5 wird nun das Skaling mit LanczosResize gemacht, man muß dort nicht mehr über VDub/Avisynth gehen.
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

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