Frage an die Audio-Spezis

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  • Hallo Udo,

    vielleicht ist ja Dein Problem schon gelöst. Wenn nicht: "Magix Music Cleaning" kann ich empfehlen. Ein Wahnsinns-Progi! Dort kannst nicht nur Aufnehmen und schneiden, sondern auch ALLE Audios restaurieren und ich möchte es, trotz edius, nicht mehr missen. Für Dein Problem: Passt z.B. die Tonhöhe eines Musikstückes nicht zur vorhergehenden Musik? Kein Problem: stufenloses anheben oder absenken OHNE Laufzeitänderung.
    Oder, ist die länge eines Musikstückes z.B. 10 Sekunden zu kurz? Mit Magix spielen die Musiker einfach etwas langsamer (die Wunschlänge kann man einstellen). DIe Tonhöhe des Stückes bleibt dabei natürlich erhalten!!!!
    Spricht ein Kommentator seinen Text zu schnell ? Kein Problem! Kannst Du langsamer abspielen bei gleichbleibender Stimmlage!
    Und dann noch: De Esser, Rauschfilter, Kratzfilter, Brummfilter, Hall, Echo; Kompressor, und und und - alles entweder voreingestellt oder benutzerdefiniert.

    Kennst Du Steinberg CuBase? = Magix !!!!!! D.h. Magix hat von Steinberg die ganzen Effekte abgekauft!!!

    Und das Tollste: Magix kostet fast gar nix! Gux Du hier :cool1:
    Gruß!
    Georg_________________________________________
    Bei manchem Besprechungsteilnehmer muss man sich fragen:
    Hilft er bei der Lösung des Problems oder gehört er mit zum Problem?

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Georg Merz ()

  • Hallo Georg,



    sollte das mit dem Programm tatsächlich möglich sein, dann würde ich mir das Programm sofort besorgen, denn das kann ja scheinbar kein anderes Programm so ohne weiteres.

    Aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen. Obwohl Magix ja schon einiges auf die Beine gestellt hat, ich denke da z.B. an das Program Mufin (Musik-Finder).
  • Hallo Udo,

    jetzt habe ich nicht nur eine Stunde an Deinem Clip herumgespielt, sondern schreibe diese Antwort auch schon zum dritten Mal. Immer „Fatal error“ beim Klick auf Vorschau. DA kommt Freude auf.

    Also: Bei Deinem Clip ist das Problem auch der unterschiedliche Pegel und Klang des Hintergrundgeräusches, was alleine schon einen Unterschied im Sound suggeriert. Dann hast Du vermutlich noch unterschiedliche Mikros verwendet. In so einem Fall ist vermutlich nur Schadensbegrenzung zu erreichen – ist aber auch schon was.

    Bei meinem Versuch habe ich mehrere Ergebnisse erzielt und dann wieder verworfen. Alle waren jedoch besser als das Original – ist auch ein wenig Geschmacksache. Ich habe den Kompressor in unterschiedlichen Stärken eingesetzt und mittels EQ Höhen / Tiefen angehoben bzw. abgesenkt.

    Zur Gaudi habe ich dann noch den zweiten Teil Deines Clips schnell (3) und einmal langsam (4)rechnen lassen. Der Sprecher hastet also einmal und einmal spricht er gaaanz langsam. Beide Beispiele sind in sonst unüblichem Maße nur zur Demo verändert worden. Wenn ein Musikstück z.B. 10 Sek. zu lange ist, fällt die erforderliche Änderung auf das ganze Stück ja viel geringer aus als in meinen beiden Beispielen die nur wenige Sekunden lang waren.

    Und so gehts: Rechtsklick auf die Hüllkurve>Resampling/Timestreching> Wunschzeit eingeben oder mit Time-Schieberegler Regler einstellen. Die sich dadurch ergebende Tonhöhenänderung wieder mit dem Pitch-Regler korrigieren. Fertig. Der Pitch-Regler alleine (ohne Laufzeitänderung) erlaubt stufenlose Tonhöhenänderungen.

    Jetzt also mein Ergebnis: Gux Du hier

    In jedem Falle: Das Progi ist ein MUSS!
    Gruß!
    Georg_________________________________________
    Bei manchem Besprechungsteilnehmer muss man sich fragen:
    Hilft er bei der Lösung des Problems oder gehört er mit zum Problem?
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    Hats abgefärbt auf Deinen Account?
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  • Moin, Herr Merz, auch schon wach?

    Was meinst denn du, wozu Audacity in der Lage ist, noch dazu für ömme!

    Außerdem waren diese Dinge hier im Schrätt schon abgehakt! Das allerdings schon vorgestern!

    TschÖ

    doot

    Rüffel Ein:
    Mäßige er sich und lese er richtig! Georgs Antwort resultiert in Udo's Aufforderung

    Udo schrieb:

    das würde mich ja doch interessieren ob Magix das schafft, ich kann es mir nicht vorstellen. Könntest Du diesen kurzen Clip denn mal testen, beide Teile müssten also in etwa das gleiche Klangbild haben.

    Danke fürs kontraproduktive Verhalten.
    Rüffel aus

    Rüffel = Gelbe Karte, einen zweiten gibts nicht, Du weist was dann passiert!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WeiZen ()

  • Noch mal zu dir, Wendo.

    Ich habe mir die Beispiele angehört.

    Es sind aber nicht nur Tempimanipulationen vorgenommen worden, sonder auch Frequenzbandeinengungen, stimmts?

    Die Beispiele enthalten auch unschöne Störgeräusche, beide haben Piepser!

    Roland
  • Hallo Wendo,



    danke für Deine Mühe. Der Unterschied zw. den beiden Sätzen ist tatsächlich etwas geringer, als vorher. Aber dann gefällt mir das Original, trotz anderem Klangbild, doch noch etwas besser.

    Ich werde es also dann doch lassen.



    Ich danke Euch allen für Eure große Mühe.

    Georg, auf Deine Datei war ich natürlich auch ganz gespannt, kann mir die aber leider nicht anhören. Timeout
  • Der Unterschied zw. den beiden Sätzen ist tatsächlich etwas geringer, als vorher.


    Udo.

    Ich habe Dein File nicht auf die 2 Sprecher aufgeteilt,sondern nur den Pitch einmal etwas "runtergesetzt und einmal etwas höher gesetzt.

    Jeweils das ganze File.

    Du müsstest also das File aufteilen und dann Pitch Shift anwenden.

    Wollte Dir ja nur zeigen wie dieser "Filter" wirkt.
  • Das Ergebnis ist durchaus nicht als optimal zu bezeichnen, jedoch stimmen die Grundgeräusche, die generelle Lautheit und in etwa die individuellen Charakteristika überein.

    Wie habe ich's gemacht:

    Audiofile in 2 Teile getrennt

    Den ersten Teil normalisiert und in einem Audioplayer (Winamp) ständig geloopt

    Den 2. Teil in einen Audioeditor geladen und ständig geloopt, dabei laufend mit einer FFT bearbeitet, solange, bis ich meinte, daß es (zumindest für dieses Experiment) genau genug ähnlich klingt. Danach habe ich diesen Schnipsel normalisiert.

    Dann beide Teile in einem File vereint.

    Ich habe dabei keine Laufzeit verändert, was auch kontraproduktiv ist.

    Wenn ich mir mehr Mühe gebe, so erziele ich ein nahezu perfektes Ergebnis.

    Nochmal -> Stichwort: FFT (Fast Fourier Transformation)

    Wer ein gutes Gehör hat, der bekommt das mit dieser Methode innerhalb von ein paar Minuten hin.

    TschÖ

    Roland
  • Hallo Roland,

    bin momentan unterwegs und hab mir das soeben angehört, das ist Dir wirklich gut gelungen.

    Ich habe vor 2 Tagen von Georg ein File bekommen, das eigentlich ganz gut zu gebrauchen ist, kann im Moment also keinen Vergleich machen.

    Aber Dein Ergebnis ist scheinbar tatsächlich das beste. :thumbsup:
  • Ok, kurz reagiert und geantwortet :) :
    Das Ergebnis ist in der Tat das beste.
    Dennoch erkennt man nach wie vor die unterschiedlichen Klangbilder, da das Gesamtumfeld einfach viel zu unterschiedlich war.
    Aber tatsächlich hätte ich, als Nichtaudiospezi! den gleichen Ansatz gefahren und über einen Spektrumanalyzer die Charakteristik verglichen und versucht, die Frequenzbereiche anzugleichen und eventuell sogar Athmos in den zweiten Teil einzumischen.

    Aber ich sage es mal so: Wäre ich nicht der Perfektionist, der ich bin, könnte ich damit leben und ich bin sicher, die Zuschauer werden es auch können, dafür reicht das allemal.
    Viele Grüße
    Marcus
    Kalorien sind die kleinen Tierchen, die im Kleiderschrank die Hosen enger machen. .

    Der Propeller eines Flugzeuges ist nichts weiter, als ein überdimensionaler Ventilator, der den Piloten im Fluge kühlt.
    Der Beweis: Hört der Prop auf zu drehen, fängt der Pilot an zu schwitzen
    .
    :pilot: